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Die Hauptlast tragen die Angehörigen!

Die Hauptlast tragen die pflegenden Angehörigen!

Zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden derzeit zu Hause versorgt. Ausschließlich private Pflege erbrachten 2002 rund zwei Drittel aller Pflegearrangements, knapp 30 % kombinierten private und professionelle Pflege, unter 10 % lag der Anteil der ausschließlich professionell Gepflegten.

In den letzten zehn Jahren nahm die absolute Zahl Pflegebedürftiger bundesweit um knapp 30 % von 1,1 auf 1,4 Millionen zu. Auch wenn im gleichen Zeitraum zwar die Quote der häuslich Gepflegten um 2 % von 70 % auf 68 % zurückging, wuchs damit deren absolute Anzahl um rund 25 % von 770.000 auf 950.000.

Noch nie wurden so viele pflegebedürftige Menschen zu Hause gepflegt wie heute, die eigene Häuslichkeit ist nach wie vor zentraler Ort der Pflege. Die angeblich nachlassende Pflegebereitschaft von Angehörigen ist nicht zu belegen. Über 90 % aller häuslich Pflegebedürftigen erhalten pflegerische Hilfen und Betreuung aus der Familie oder der Bekanntschaft. 60 % der Hauptpflegepersonen sind über 55 Jahre alt. Menschen im dritten Alter tragen maßgeblich die Pflege von Menschen im vierten Alter, was den Prozess des demografischen Alterns nicht nur als Risiko, sondern auch als Chance deuten lässt .

Private häusliche Pflege ist mehrheitlich ein Full-Time-Job. Der Aufwand für Pflege und Betreuung wurde in der Infratest-Befragung im Durchschnitt mit knapp 37 Stunden pro Woche angegeben, eine Rund um die Uhr Verfügbarkeit geben 64 % der Hauptpflegepersonen an. Der Aufwand korreliert sowohl mit der Pflegestufe als auch mit kognitiven Einbußen der Gepflegten: der Aufwand für Menschen mit demenziellen Erkrankungen liegt im Schnitt sechs Stunden pro Woche höher als bei kognitiv Unbeeinträchtigten. Die Gesamtdauer von häuslichen Pflegeverhältnissen liegt im Schnitt bei acht Jahren. (Quelle: Liga-Trendstudie 2008)

Geschäftsführer Thomas Nehr (Diakonie ambulant): „Unsere Aufgabe heute und in Zukunft ist es, das ambulante Pflege- und Therapienetz für die Patienten und ihre Angehörigen weiter auszubauen!“.

Die Möglichkeiten wurden seit 1.7.08 durch das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (PflWG) deutlich erweitert:

Dementiell Erkrankte erhalten statt 460.-€ nun 1200.- bzw. 2400.-€ jährlich. Damit lassen sich, wie mit der stundenweisen Verhinderungspflege (1470.-€/Jahr), Betreuungsleistungen einkaufen und die pflegenden Angehörigen werden entlastet.

Auch Schulungen in Gruppen oder direkt zu Hause geben den pflegenden Angehörigen die nötige Sicherheit für ihre oft schwierige Tätigkeit.

Über die vielfältigen Möglichkeiten der Pflege zu Hause informieren Sie gerne unsere Pflegedienstleitungen Frau Gentner, Fr. Richter und Fr. Husse in der Blumstrasse 20 in Murrhardt oder bei Ihnen zu Hause.

Tel.: 07192-909100 oder 07192-909104 und per email info@diakonie-ambulant.info