Gemeinde Spiegelberg
 

300 Jahre Spiegelberg

300 Jahre Spiegelberg – eine „Spiegelglashütte“ feierte im Jahr 2005 Jubiläum

Von Bürgermeister Uwe Bossert

Im Jahr 1705 wurde auf dem Boden der heutigen Gemeinde Spiegelberg, der einwohnermäßig kleinsten Gemeinde im Rems-Murr-Kreis, im Tal der Lauter, eine Spiegelglashütte errichtet. Die Gründung erfolgte auf Initiative des Spiegelmeisters Johann Georg Gundelach aus Darmstadt. Am 01. September 1705 wurde der Hütte durch Herzog Eberhard Ludwig der Name „Spiegelberg“ verliehen. Dieses historische Datum war für die Gemeinde Spiegelberg der Anlass, im Jahr 2005 den dreihundertsten Geburtstag zu feiern.

Die Wurzeln der heutigen Gemeinde Spiegelberg (sieben Ortsteile und mehrere Wohnplätze/Weiler) reichen jedoch weiter zurück. Die bewegte Geschichte von Spiegelberg begann in der „Villa Juhese“, welche die Keimzelle des heutigen, nach dem Hauptort Spiegelberg, zweitgrößten Teilorts Jux gewesen sein soll. Auf den gerodeten Hochflächen entstanden im 11. Jahrhundert aus den Einzelhöfen die Orte Großhöchberg und Vorderbüchelberg, auch Dauernberg ist eine alte Höhensiedlung. Im Jahr 1357 wurden erstmals die Streusiedlungen Kurzach und Nassach erwähnt. Im Kieserschen Forstlagerbuch von 1685 sind an der Straße entlang der Winterlauter noch die Burgen Nassach und Warthof als Ruinen eingezeichnet. Dort hausten wahrscheinlich Raubritter, die den Fuhrleuten entlang der schwierigen Salzstraßen auflauerten.

Die Entstehung von Spiegelberg

Im 17. und 18. Jahrhundert wurde der Bedarf an Glaswaren immer größer. Da die Einfuhr aus anderen Ländern umständlich und teuer war, begannen die Landesherren, Glas in eigenen Hütten herzustellen. Für die Glasherstellung, für die Herstellung von Pottasche als Flussmittel und zur Feuerung der Öfen benötigte man ungeheure Mengen von Holz und rodete dafür ganze Wälder. Wegen des reichen Vorkommens von quarzhaltigem Sandstein gab es insgesamt 16 Glashütten in der Gegend um Spiegelberg.

Von besonderer Bedeutung für die Glasherstellung und Waldwirtschaft im Schwäbischen Wald wurde die 1701 gegründete Hohlglashütte in Jux, die Ausgangspunkt für die Spiegelhütte und den Ort Spiegelberg war.

1699 berichtete der Klosterhofmeister des Klosters Steinheim, dass „auf dem Jux“ ein über 1000 Morgen großer Wald mit mannsdicken Buchen stehe, der nicht genützt werden könne, weil das Holz schwer wegzubringen sei. Am Besten solle dort eine Glashütte eingerichtet werden. Der Kirchenrat griff den Gedanken auf, die Glashütte wurde auf dem Berg errichtet und im Jahr 1701 an den Hüttmeister Hans Jakob Greiner von Walkersbach verpachtet. Die unruhigen Kriegszeiten waren für das Unternehmen ungünstig; Greiner konnte seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, musste vielmehr das viel zu hoch angesetzte Pachtgeld mit Glas bezahlen und gab die Hütte 1703 auf.

1702 versuchte man, durch den Franzosen St. Pierre, der in der Manufaktur Lohr verpflichtet war, im Juxer Wald zusätzlich eine Spiegelmanufaktur einzurichten. Nachdem jedoch der Franzose einen immensen Vorschuss forderte, hatte man große Bedenken und ließ die Idee fallen.

Als nun der hessische Spiegelmeister Johann Georg Gundelach seine Dienste anbot, war dies sehr willkommen. Zu seinen Forderungen gehörte der Bau einer neuen Hütte, in der weißes Trinkglas und auch Spiegel gemacht werden konnten. 1705 wurde die Spiegelhütte im Tal errichtet und Gundelach auf 10 Jahre pachtweise übertragen. Eine weitere Forderung, die neue Hütte nach sich selbst - nämlich „Georgsberg“ - nennen zu dürfen, lehnte Herzog Eberhard Ludwig ab und man einigte sich auf den Namen des Produkts: Spiegelberg.

Die Spiegelhütte als wirtschaftlicher Faktor

Der Ort Spiegelberg erlebte nach seiner Gründung, was die wirtschaftliche Entwicklung betraf, Höhen und Tiefen. Spiegelberg produzierte während der Regentschaft der Herzöge Eberhard Ludwig und Carl
Eugen für das Ludwigsburger Schloss, die Solitude, für das Schloss in Hohenheim und das Schauspielhaus in Stuttgart. Im Winter 1764 ließ Carl Eugen in seiner Verschwendungssucht in Ludwigsburg eines der größten Opernhäuser Europas errichten. Ein großer Bretterbau, prächtig ausstaffiert - alle Wände und Säulen waren mit Spiegeln aus der Spiegelberger Manufaktur belegt.

Die Spiegelberger Manufaktur fertigte auch Fensterglas, Stand- und Wandleuchten, Lüster, Flaschen und Trinkgläser. Große Warenlieferungen gingen nach Holland, aber auch in die Schweiz und nach Frankreich.

1785 wurde in einem ausführlichen Bericht für die Jahre 1701 bis 1783 ein Verlust von rund 725000 Gulden errechnet. Stadt und Amt Weinsberg wurden wegen der durch die Fabrik verursachten Holzknappheit und –teuerung vorstellig. Man dachte zunächst daran, die Fabrik in den Schwarzwald zu verlegen. Als es dann 1792 auch noch der Landtag als unverantwortlich und lächerlich bezeichnete, auf Kosten des geistlichen Gutes Spiegel zu machen, gab endlich auch der Herzog, auf dessen ausdrücklichen Wunsch die Glashütte über Jahrzehnte hinweg subventioniert wurde, seine Einwilligung zur Einstellung der Fabrik. Der Verkauf des Vorrats schleppte sich über Jahre hin; erst 1819 wurde der ganze Restbestand veräußert und 1820 die Fabrik aufgehoben.

Weitere wirtschaftliche Entwicklung Spiegelbergs

Nach dem Ende der Spiegelhütte war eine große Armut zu verzeichnen. Eine Krappfabrik, eine Baumwollspinnerei, Färberei etc. das war alles am Ort. Da auch wenig Landwirtschaft vorhanden war, mussten die Fabrikarbeiter sich als Leinenweber, Besenbinder oder Hausierer ein Zubrot verdienen. Fast die Hälfte der Einwohner wanderte Mitte des 19. Jahrhunderts nach Amerika aus. Einen weiteren Wirtschaftszweig bildeten die Juxer Wetzsteinmacher. Sie hatten sich bereits 1856 zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen und bis 1911 einen außergewöhnlichen Betriebszweig geführt. Eine Möbelfabrik in Spiegelberg wurde dann einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Spiegelberg im 20. Jahrhundert. Die bis 1990 betriebene Firma konnte in guten Zeiten bis zu 230 Mitarbeiter beschäftigen.

Spiegelberg heute

Heute ist Spiegelberg eine eigenständige und moderne Gemeinde mit zurzeit ca. 2200 Einwohnern. Mitten im großen Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald und an der idyllischen Straße gelegen, bietet die Gemeinde hohe Wohnqualität und eine intakte Infrastruktur. Zwei mittelständische Unternehmen und die Gemeinde Spiegelberg stellen zurzeit den Großteil der rund 150 Arbeitsplätze in der Gemeinde zur Verfügung. Zahlreiche Gasthöfe und Pensionen in Spiegelberg und seinen Teilorten bieten Naherholungssuchenden, Sportlern und Urlaubsgästen Unterkunft, traditionelle Küche und einen guten Tropfen aus den umliegenden Weinbaugebieten. Über ein Dutzend Vereine und kulturelle Einrichtungen bieten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und viele Ausflugsziele bieten Geschichtsträchtiges und Unterhaltsames. Auf weit über 300 km vorbildlich ausgeschilderten Rundwanderwegen und dem 60 km langen „Räuberweg“ erkundet man am Besten als aktiver Wanderer oder Mountainbiker die herrliche Gegend nordöstlich vor den Toren der Landeshauptstadt Stuttgart.

Spiegelbergs Zukunft

Es gilt, die in den letzten Jahrzehnten in Spiegelberg geschaffene und für eine Gemeinde dieser Größenordnung hervorragende Infrastruktur zu erhalten bzw. noch auszubauen. Der Gemeinderat macht sich alle zwei Jahre im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung intensiv Gedanken über die weitere Entwicklung der Gemeinde. Dies führte in den letzten Jahren dazu, dass die Gemeinde mehrere Grobanalysen und Konzepte für die Entwicklung der Gemeinde bzw. einzelner Ortsteile erarbeitete und entsprechende Anträge auf Aufnahme in Landesförderprogramme einreichte.

So konnte mit dem Ortsteil Großhöchberg im Jahr 2002 die Aufnahme in das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR-Programm) erwirkt werden. In den Genuss von Fördergeldern kamen seither mehrere Privatmaßnahmen und eine privat-gewerbliche Maßnahmen. Die Gemeinde Spiegelberg selbst konnte umfassend das „Alte Schulhaus“ sanieren. In dem im November 2003 bereits eingeweihten Dorfgemeinschaftshaus stehen nun Räumlichkeiten für die örtlichen Vereine, für private Feierlichkeiten und auch für kulturelle Veranstaltungen, die regelmäßig mehrmals jährlich dort stattfinden, zur Verfügung.
Der Ortsteil Jux wurde im Jahr 2004 erstmalig mit zwei kleineren Maßnahmen in das ELR-Programm aufgenommen. Im Jahr 2005 ist es gelungen, die Maßnahme „Sanierung Gemeindehalle“ im Ortsteil Jux in diesem Förderprogramm unterzubringen. Es sind Finanzmittel aus diesem Topf zugesagt; weitere Fördermittel erwartet die Gemeinde aus dem Ausgleichstock, so dass diese sicherlich erforderliche und sinnvolle Sanierungsmaßnahme im Jahr 2006 begonnen werden kann.

Mit dem Ortsteil Vorderbüchelberg ist man im Jahr 2005 mit drei privat-gewerblichen Maßnahmen in das ELR-Programm aufgenommen worden. So können nun auch in diesem Ortsteil, wo ca. 90% der Übernachtungszahlen in der Gemeinde, die bei jährlich rd. 11.000 liegen, registriert werden, sinnvolle Maßnahmen zur Förderung des Fremdenverkehrs eingeleitet werden.

Der Gemeinderat hatte vor Jahren auch beschlossen, für den Hauptort Spiegelberg die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm (LSP) zu beantragen. Nachdem man in den Jahren 2002 bis 2004 wegen mehrfacher Überzeichnung leider nicht berücksichtigt werden konnte, wurden im Jahr 2005 die Bemühungen belohnt und die Aufnahme der Gemeinde Spiegelberg mit dem Ortskern Spiegelberg in das LSP mit einem Förderrahmen von 800.000,-- Euro bewilligt. Die Gemeinde erwartet sich durch die Aufnahmen in dieses Förderprogramm Impulse für die innerörtliche Entwicklung des Ortsteils Spiegelberg und auch Impulse für die heimische Wirtschaft. Als Fremdenverkehrsgemeinde (Erholungsort) muss das Ziel aller Anstrengungen und Sanierungsmassnahmen sein, die Funktion des Ortskerns als Dienstleistungs-, Versorgungs- und als attraktives Wohngebiet zu erhalten und zu stärken.

Ein sicherlich enorm wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung der Gemeinde Spiegelberg und deren Infrastruktur war auch der Bau eines Pflegeheims mit 48 Betten und sechs betreuten Wohnungen. Die Maßnahme, die auf privater Basis finanziert wurde, wurde ohne finanzielle Beteiligung oder irgendwelcher finanziellen Zusagen der Gemeinde Spiegelberg abgewickelt. Es entstehen annähernd 40 neue Arbeitsplätze bei Vollbelegung des Heims in der Gemeinde.

Im Bereich der Naherholung und des Fremdenverkehrs kann die Gemeinde dank finanzieller Unterstützung durch den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald jährlich sinnvoll investieren und die Angebote für Naherholungssuchende laufend erweitern. Im Jahr 2005 erfolgte die Neuauflage des „Spiegelberger Tourenführers“, in dem die weit über 300 km an Wander- und Moutainbikewege sowie Lehrpfade beschrieben sind. Ein Novum an diesem Werk ist, dass sämtliche Touren als interaktives, GPS-gesteuertes Kartensystem für den Pocket PC im Internet zum Download verfügbar sind. Die Aufarbeitung des Wetzsteinstollens - voraussichtlich der einzigste Stollen in Deutschland, wo die Wetzsteinplatten zur Wetzsteinherstellung unter Tage abgebaut wurden - sowohl vor Ort zur Begehbarmachung als auch von den historischen Unterlagen her, war Schwerpunkt in den letzten Jahren und wird die ehrenamtlich Tätigen des Fremdenverkehrsvereins Spiegelberg noch einige Jahre beschäftigen. Im November 2004 konnte nach einem langwierigen Verwaltungsverfahren und nach Vorlage der bergrechtlichen Genehmigung die eigentliche Aufwältigung des Stollens mit einem inneren Spatenstich begonnen werden.

Das Jubiläumsjahr 2005

Für die Organisation des Jubiläumsjahres hatte sich bereits frühzeitig im September 2003 ein Ausschuss - besetzt aus Mitgliedern aus dem Gemeinderat und ehrenamtlich tätigen Bürgern - gebildet, der ein umfangreiches Programm vorbereitete und sich im Jubiläumsjahr auch für die Abwicklung der gesamten Feierlichkeiten mit verantwortlich zeigte.

Ein für das Jubiläumsjahr 2005 erarbeiteter „Festkalender“ war allen Interessierten ein hilfreicher Begleiter durch das Jubiläumsjahr der Gemeinde Spiegelberg. Neben dem Jubiläumsprogramm wurden auch sämtliche Angebote der örtlichen Vereine und Organisationen in diesen Festkalender aufgenommen. Integriert wurde in den Festkalender auch ein kurzer historischer Abriss von der Gründung über die Geschichte bis hin zur heutigen Situation der Gemeinde Spiegelberg. Der Festkalender steht weiterhin auf der Homepage der Gemeinde zum Ausdruck oder zum Herunterladen zur Verfügung.


Dank eines herausragenden bürgerschaftlichem Engagement bei Organisation und Umsetzung und dank der Vereine und Organisationen der Gemeinde, die eine sehr wichtige und vielfältige Gemeinschaftsaufgabe übernehmen und somit zu einer lebenswerten Gemeinde beitragen, war es gelungen, ein umfassendes Programm zusammenzustellen. Der Festkalender zeigt deutlich die Attraktivität der Gemeinde auf. Das erarbeitete Jubiläumsprogramm brachte Abwechslung, gute Unterhaltung und bot für die unterschiedlichsten Interessen etwas.

Neben dem stattgefundenen Festakt zum Jubiläum und dem obligatorischem Festwochenende, das über vier Tage ging und wo umfangreich mit Musikabend, Heimatabend, Handwerkermarkt, Festumzug und Kinderfest gefeiert wurde, standen weitere interessante Veranstaltungen auf dem Programm.

So erinnerte die Gemeinde Spiegelberg anlässlich des 300-jährigen Jubiläums an seine Geschichte, die eng mit der Glas- und Spiegelherstellung verbunden ist, in einer über sechs Monate dauernden Ausstellung im Rathaus in Spiegelberg, in der u.a. die sensationelle, aus der alten Glashütte stammende, im Hauptstaatsarchiv in Stuttgart entdeckte Musterkollektion zur Spiegelherstellung und die Darstellung der Techniken und der Blick auf alte Spiegelberger Gläser einen Besuch wert waren. Die Glasausstellung „Spiegel, Glanz- und Feuerschein“ wurde aufgrund des großen Erfolges nun wieder geöffnet und ist dauerhaft zu den Öffnungszeiten des Rathauses sowie nach vorheriger Ankündigung auch sonntags zu besichtigen.

Eine Kunstausstellung mit heimischen Künstler, eine Fotoausstellung zu Spiegelberg früher und heute und die Kunstausstellung mit dem Schweizer Kunstmaler Sven Spiegelberg bereicherten das Jubiläumsjahr in künstlerischer Hinsicht.

Integriert in das Jahresprogramm wurden auch ein Bläserkonzert, ein Kirchenkonzert, eine Konzertreihe mit Kammermusikern sowie ein Operettenkonzert. Höhepunkt in musikalischer Hinsicht war sicherlich das erste Großhöchberger Open-Air mit der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Gruppe HISS.

Eine verrückte Idee, im Vorbereitungsausschuss geboren, fand seine Umsetzung. Ein Treffen von Familien mit Namen Spiegelberg aus ganz Deutschland wurde organisiert. Die Gemeinde begrüßte ca. 40 Familien mit über 100 Personen zu diesem „SpiegelbergTreffen“ und hatte natürlich für die Gäste ein umfangreiches und interessantes Begleitprogramm vorbereitet.

Der Ortsteil Großhöchberg, der in diesem Bericht in Zusammenhang mit dem ELR-Programm schon erwähnt wurde, stellt in künstlerischer Sicht sicherlich eine Einmaligkeit dar. Dort gibt es, bei 95 Einwohnern, im Umkreis von rund 50 Metern drei Bühnen, wo künstlerische Aktivitäten stattfinden.

Das KABIriNETT, die Probierbühne auf dem Lande von Thomas Weber hatte es sich nicht nehmen lassen, auch einen Beitrag zum Jubiläumsjahr der Gemeinde Spiegelberg zu leisten. In Anlehnung an Szenen aus Schillers Räubern und vielen anderen Räubergeschichten und Schicksalen führte das KABIriNETT in Großhöchberg das eigens zum 300-jährigen Jubiläum der Gemeinde Spiegelberg entwickelte Stück „Räuber. Wege.“ auf. Auf einer kleinen Wanderung im Spiegelberger Wald lernte das Publikum eine rauhe Räuberbande kennen, bekam Einblick in deren Räuberalltag und erlebte zum Abschluss hautnah ein rauschendes Fest im Räuberlager.

Und was hat dies mit Spiegelberg zu tun?

Die Gemeinde Spiegelberg hat, wenn auch nur indirekt, auch Einklang in die Weltliteratur gefunden. Johann Caspar Schiller, der Vater des berühmten schwäbischen Dichters, hatte einen Teil seines Privatvermögens in ein Silberbergwerk bei Spiegelberg investiert, sich kräftig verspekuliert und letztendlich viel Geld verloren. Vermutlich hat Friedrich Schiller deshalb dem Ort ein literarisches Denkmal gesetzt ......; „Ich kenne Dich Spiegelberg!“ schreibt Friedrich Schiller in seinen Räubern. Der Räuberhauptmann mit Namen Spiegelberg lässt darauf schließen, dass „Schillers Räuber“ vielleicht auch im Spiegelberger Wald ihr Unwesen trieben.


© 2012 Gemeinde Spiegelberg
Made by komm.on.line GmbH
[ Diese Seite barrierefrei darstellen ]


Kontakt

Gemeindeverwaltung Spiegelberg
Sulzbacher Straße 7
71579 Spiegelberg
Telefon: 07194/9501-0
Telefax: 07194/9501-25
e-Mail: e-Mail schreiben

Seite zum Jubiläum

300 Jahre Spiegelberg

© 2012 Gemeinde Spiegelberg | Impressum | Made by komm.on.line
Rolf Uebele Gasthaus Siller Gasthof-Pension Goldener Ritter Günter Rosenberger Erdbau Gasthaus Löwen Antiquarisches Ambiente Seniorenheim Spiegelhof Kabirinett - die Probierbühne auf dem Lande Glashaus Spiegelberg